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. . : : :   Das Spiel der Könige   : : : . .

   

“Ich empfinde immer ein wenig Mitleid für die, die nicht Schach spielen können, so wie ich es für die empfinde, die nie die Liebe kannten, denn Schach, wie die Liebe, wie Musik, kann den Menschen viel Glück bringen”

 

So ähnlich äußerte sich der große Siegbert Tarrasch (1862-1934)

  

    

Das Schachspiel leidet oft an einer Fülle von Vorurteilen, die meistens nicht zutreffen, so zum Beispiel:

Originale Stauton Figuren

  

 

 

 

Das Schachspiel ist schwer zu lernen . . . Falsch!

Ein Kind von zehn Jahren kann sich die Regeln in zehn Minuten merken.

 

 

 

 

 

Zum Schachspielen muß man mathematische Kenntnisse haben .  . Falsch!

Es hat große Spieler gegeben die Poeten, Schriftsteller, Musiker, oder sonstige Künstler waren.

 

 

 

 

 

Zum Schachspielen braucht man viel Geduld . . . Total falsch!

Denn der Spieler überlegt, denkt über die Vorteile oder Nachteile eines Zuges nach, denkt sich die zukünftigen Züge aus. Wer dagegen viel Geduld haben muß, ist der Zuschauer der selber nicht Schach spielen kann.

 

Schach ist ein intellektueller Sport, ein Denksport in dem der Zufall, oder das Glück keine Rolle spielen. Seine Praxis entwickelt Gedächtnis, Überlegung, Konzentration und Phantasie.

 

Außerdem gibt es während einer Partie keine Proteste, da die Spielregeln in allen Länder der Welt die gleichen sind. Da kann es keine Streitereien geben. Der Verlierer kann nur sich selber die Schuld geben, und aus seinem Fehler lernen.

 

Und das schönste beim Schach, man muß kein Champion sein um daran Spaß zu haben.

 

Natürlich kann nicht jeder ein Karpov oder ein Kramnik sein, aber jeder kann das Schachspielen lernen, die Eröffnungen, das Mittelspiel oder das Endspiel studieren. Jeder kann Freude daran finden ein Problem brillant zu lösen. Jeder kann stolz sein, auf das Opfer seiner Dame, das fünf oder sechs Züge weiter zum Schachmatt führt.

 

Ich selber war noch keine elf Jahre alt, als mir mein Vater das Schachspiel beigebracht hat. Damals hatten wir noch kein Fernseher, keine elektronische Spiele, usw. Leider bin ich nie ein Großmeister geworden, aber ich kann mich heute noch über eine schöne Partie mit einem Freund freuen.

 

 

Vladimir Kramnik

Vladimir Kramnik:

Geboren am 25. Juni 1975 in Tuapse am Schwarzen Meer (Rußland). Er war der 14. Weltmeister im Schach seit seinem Sieg über Garri Kasparow im Jahr 2000.

 

 

Beim WM-Turnier 2007 in Mexiko-Stadt mußte Kramnik jedoch die Weltmeisterkrone an Viswanathan Anand weiterreichen, der ungeschlagen und mit einem Punkt Vorsprung auf Kramnik gewann.

Viswanathan Anand:

Geboren am 11. Dezember 1969 in Chennai, früher Madras (Tamil Nadu), ist ein indischer Schachspieler. Er war von 2000 bis 2002 FIDE-Weltmeister und von 2007 bis 2013 der 15. alleinige anerkannte Schachweltmeister seit Wilhelm Steinitz.

Viswanathan Anand

 

 

Bei der Schachweltmeisterschaft 2013 (Vom 7. November bis 22. November) in Chennai in Indien, mußte Anand gegen Magnus Carlsen antreten. Nach zehn von zwölf angesetzten Partien lag Carlsen mit 6,5:3,5 uneinholbar in Führung und wurde neuer Weltmeister.

 

Magnus Carlsen

Magnus Carlsen:

Geboren am 30 Nov. 1990 in Tønsberg (Norwegen). Internationaler Meister 2003, Großmeister 2004 im Alter von 13 Jahren und 4 Monaten.

Von 2009 bis 2013 gewann er jedes Jahr den Schach-Oscar. 2010 erreichte er als bisher jüngster Spieler die Spitzenposition der Weltrangliste.

Seit 2013 ist er der 16. Schachweltmeister.

2014 konnte er seinen Titel gegen Anand verteidigen.

 

 

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