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. . : : :   Heraldik   : : : . .

   

Wappen im eigentlichen Sinne, gibt es seit dem 12. Jahrhundert. Sie wurden als Erkennungszeichen gehandelt. Erst von Einzelpersonen, später aber auch von ganzen Familien.

 

Das Wort Wappen kommt vom Wort Waffen. Die Ritter hatten nämlich ihre Erkennungszeichen (Wappen) auf den Waffen abgebildet.

 

Die Wappen waren hauptsächlich auf den Schilden abgebildet. Bei der Blasonierung (Wappenbeschreibung) sind die Seiten rechts und links vertauscht, da aus der Sicht des Schildträgers blasoniert wird.

 

Durch die unterschiedlichen Wappen konnten die Ritter zwischen Freund und Feind unterscheiden. Auf den Helmen hatten sie die sogenannten Helmkleinode (Helmzier) angebracht.

 

Der Wappenstein aus der Renaissance mit dem Wappen Ebner an der Adler-Apotheke in Regensburg

© Dr. Bernhard Peter Externer Link (öffnet ein neues Fenster)  

 

Diese Kennzeichnung war jedoch nur dann gegeben, wenn die Ritter in Kreuzzügen, oder auf Ritter-Turnieren gegeneinander antraten.

 

Bei diesen Turniere war ein sogenannter Herold. Abgeleitet davon der Begriff Heraldik. Der Herold war ein exzellenter Kenner der einzelnen Wappen. Er überprüfte damit die Turnierfähigkeit der Ritter.

 

Als die Zeit der Turniere dann vorbei war, benutzten die Ritter ihre Wappen, um ihr Eigentum zu kennzeichnen. Das Wappen wurde dann auf Möbelstücken, Pferde-decken, an Kutschentüren usw. angebracht.

 

Bei den Ritterhelmen gab es verschiedene Formen. Erst kam der oben flache Topfhelm (12.Jh.), darauf folgte der Kübelhelm (13. u. 14. Jh.). Die gebräuchlichsten waren aber der Stech- und der Bügelhelm. Wobei früher darauf geachtet wurde, daß der Stechhelm nur von Bürgerlichen, und der Bügelhelm von Adeligen verwendet wurde.

 

      

Bestandteile eines Vollwappens:

    

Der Schild

Der Helm

Die Helmdecken

Der Helmwulst bzw. die Helmkrone

Die Helmzier

    

Es gab früher eine Regelung, wonach ein Wappen auf 200 Fuß Entfernung zweifelsfrei identifiziert werden mußte. Darum gilt auch heute noch der Grundsatz, die Wappen so einfach wie möglich zu gestalten. Das heißt der Schild sollte nicht mit Symbolen überladen werden.

Ein Vollwappen

    

 

Die Wappentinkturen (Farben) und Schraffuren (zeichnerische Farbdarstellung)

 

Tinkturen & Schraffuren

rot

blau

grün

purpur

schwarz

Gold / gelb

Silber / weiß

 

 

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